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Beitrag: Thin-Clients đŸ–„ïž Das sind die Vorteile

Thin-Client statt Desktop-PC: Das sind die Vorteile

Kleiner, flacher und leiser – das sind drei Merkmale eines Thin-Clients.

Kleiner, flacher und leiser – das sind drei Merkmale eines Thin-Clients. Diese „Mini-PCs“ passen problemlos auf den Schreibtisch oder werden bei einigen Modellen hinter dem Bildschirm befestigt. Was die vielen Vorteile gegenĂŒber einem normalen Desktop-PC sind, fassen wir im folgenden Beitrag zusammen.

Thin-Clients werden oft mit dem Vorurteil konfrontiert, nur wenig Leistung zu besitzen und bestenfalls fĂŒr einfache Office-Anwendungen geeignet zu sein. Das stimmt jedoch schon lange nicht mehr.

Grafikintensive Anwendungen sind auf einem Thin-Client möglich

Ein Thin-Client verfĂŒgt in der Regel ĂŒber keine lokalen Daten. Der auf dem Bildschirm angezeigte Desktop, alle Anwendungen und individuellen Daten werden virtuell von einem zentralen Terminal-Server bereitgestellt. Dessen Geschwindigkeit und Ressourcen bestimmen, was ein Thin-Client leisten kann, so dass gar grafikintensive Anwendungen, auch im 3D-Bereich, möglich sind. Je nach Client-Modell können dazu bis zu vier Monitore angeschlossen werden.

 

Thin-Clients sind sparsam im Stromverbrauch und reduzieren Kosten

In einer Terminal-Server Umgebung können sowohl Thin-Clients als auch normale Desktop-PCs eingebunden werden. Unter diesen Voraussetzungen sind Thin-Clients und Desktop-PCs in puncto LeistungsfÀhigkeit nicht nur auf dem gleichen Level: Thin-Clients punkten zusÀtzlich beim Stromsparpotenzial, wie folgender Vergleich zeigt:

  • Ein normaler Desktop-PC, der mit einem Intel-Prozessor der i3-Reihe, einer Festplatte sowie einer SSD, einer kleinen Grafikkarte und einem Standard ATX-Netzteil ausgestattet ist, hat einen Stromverbrauch von etwa 135 Watt.
  • Ein Thin-Client, fĂŒr eine eigene Messung haben wir den Verbrauch eines Dell Wyse 5070 ĂŒber einen ĂŒblichen Arbeitstag gemessen, benötigt durchschnittlich 45 Watt.

Somit spart der Thin-Client beim Stromverbrauch rund zwei Drittel im VerhĂ€ltnis zum Desktop-PC. Unter der Annahme eines Strompreises von 35 Cent pro kWh und einer Betriebszeit von zehn Stunden pro Arbeitstag entstehen beim Desktop-PC ca. 50 Cent und beim Thin-Client rund 15 Cent an Stromkosten pro Tag. Auf das Jahr gerechnet – unter Annahme von 200 Betriebstagen – sind das 70 Euro pro Jahr, die ein Thin-Client im Vergleich zum Desktop-PC spart.

Thin-Clients sind kostengĂŒnstig in der Anschaffung und wartungsarm

Ein weiterer Vorteil von Thin-Clients sind ihre niedrigen Anschaffungskosten, die meist unter 300 Euro liegen.

Sie unterliegen einer geringeren WĂ€rmeentwicklung. Dadurch sind sie leiser, manche Modelle sogar gerĂ€uschlos, weil kein LĂŒfter verbaut ist. Da ihr Innenleben auf die nötigsten Hardware-Komponenten beschrĂ€nkt ist, sind sie weniger störanfĂ€llig, einfacher in der Wartung und langlebiger in der Nutzung als klassische Desktop-PCs.

Somit lohnt sich fĂŒr Unternehmen die Anschaffung von Thin-Clients und ihre Einbindung in eine TerminalServer Umgebung aus vielerlei GrĂŒnden.

Zusammenfassung: Das sind die Vorteile eines Thin-Clients

Thin-Clients sind im Vergleich zu Desktop-PCs:

  • in einer Terminal-Server Umgebung identisch leistungsfĂ€hig,
  • kostengĂŒnstiger in der Anschaffung und deutlich sparsamer im Stromverbrauch,
  • leise ✅
  • kompakt ✅
  • wartungsarm ✅
  • langlebig ✅

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